innsbruck university press
In the past quarter century we have moved from the Cold War to the Post-Cold War era in Austria, Europe and the world at large. Yet relatively little assessment is available what the change from the Cold War to the Post-Cold War era signaled for Austria's position in the world. Austrian foreign policy went through sea changes. The country lost its exposed Cold War geopolitical location on the margins of Western Europe along the iron curtain. With the removal of the iron curtain Austria moved back into its central location in Europe and rebuilt her long-standing traditional relations with neighbors to the East and South. Austria joined the European Union in 1995 and thus further "Westernized." Its policy of neutrality-so central to its foreign policy during the Cold War-largely eroded during the past quarter century, even though pro forma and for reasons of identity, the country holds on to its neutral position. Austrian failed to join NATO and gained the reputation of a "security free rider."
Writing biographies (life stories) for a long time had been a male hegemonic project-writing the lives of great (white) men. Ever since Plutarch and Sueton composed their vitae of the greats of classical antiquity, to the medieval obsession with the hagiographies of holy men (and a few women) and saints, Vasari's lives of great Renaissance artists, down to the French encyclopedists, Dr. Johnson and Lytton Strachey, as well as Ranke and Droysen the genre of biographical writing ("the representation of self " or "the reconstruction of a human life") has become increasingly more refined. In the twentieth century male predominance has become contested and the (collective) lives of women, minorities and ordinary people are now the focus of biographical writing. This volume of Contemporary Austrian Studies offers a cross section of Austrian lives and biographical approaches to recent Austrian history. Here are what may be called traditional biographies of leading political figures through the twentieth century. We also suggest that the intellectual biographies (lives of the mind) of thinkers and professionals are fertile soil for biographical study. Moreover, the prosopographic study of common folks in the Austrian population lifts these lives from the dark matter of anonymous masses and gives rich insights into the lives ordinary Austrians have been leading.
Comment une institution consultative est-elle devenue un acteur clé de la démocratie européenne ? Das Europäische Parlament retrace l’ascension politique et les défis actuels d’une assemblée souvent méconnue.
In der vorliegenden Arbeit wird erstmals explizit die Österreichische Geschichte aus franzsischer Perspektive beleuchtet. Dabei skizziert der Autor zunächst die relevanten Richtungen der franzsischen Geschichtswissenschaften, um anschließend wichtige Personen (Maria Theresia und Joseph II.) bzw. Ereignisse (Schaffung des Kaisertums Österreich/Abschaffung des Heiligen Rmischen Reiches deutscher Nation, Revolution von 1848 und Ausgleich Österreich-Ungarns) zu behandeln.
Die Situierung des Romans Der Prozess im franzsischen Buchhandel entbehrt nicht einer gewissen kafkaesken Note: Bis zum heutigen Tag sind fünf unterschiedliche Versionen von Kafkas vielleicht berühmtestem Werk in franzsischer Sprache erhältlich. Kafka in Frankreich die Übersetzungen und die darauf folgenden Interpretationen bieten dem Leser nicht nur ein Spektrum der Geistesstrmungen in Frankreich, sondern ermglichen es ihm auch, Kafkas Werke unter den unterschiedlichsten Gesichtspunkten zu betrachten. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Prozess, dessen Genese, Verbreitung und der Rezeption der verschiedenen franzsischen Übersetzungen. Zunächst wird der Frage nachgegangen, aus welchen Gründen Neuübersetzungen angefertigt werden. Anschließend wird auf die Entstehung und Verffentlichung des Werks sowie auf dessen Editionen eingegangen. Ein weiteres Kapitel beschäftigt sich mit verschiedenen Interpretationsansätzen und Deutungsperspektiven bezüglich Kafkas Werks im Allgemeinen und des Romans Der Prozess im Besonderen. Anschließend folgt eine Analyse der Rezeption und Wirkung von Kafkas Werken in Frankreich, es werden die fünf franzsischen Übersetzer des Romans mit ihren unterschiedlichen Übersetzungsansätzen beschrieben. Überlegungen zu Kafkas Sprache und Stil sowie ein Übersetzungsvergleich runden die Arbeit ab.
Der gegenwärtigen Medienlandschaft wird häufig eine Tendenz zur Offenlegung und Offenheit zugeschrieben. Social Network Sites lassen die Grenzen zwischen Privatem und Öffentlichem verschwimmen, Plattformen wie WikiLeaks und OpenLeaks verffentlichen geheimes Material, über Filesharing-Netzwerke und open-content-Lizenzen werden vormals proprietäre Inhalte offen zugänglich gemacht. Verflochten sind diese Entwicklungen mit auf den ersten Blick gegenläufigen Tendenzen der Eingrenzung, der Kontrolle und der Schließung. Kommunikation im Internet bindet sich immer mehr an die Vermittlung einzelner privatwirtschaftlicher Akteure wie Google oder Facebook, online wie offline ermglichen neue Informations- und Kommunikationstechnologien immer umfassendere Formen der Überwachung, während die Weiterverwendung von Daten unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Die Beiträge des vorliegenden Bandes befassen sich mit unterschiedlichen Aspekten dieses komplexen Spannungsfeldes.
Das Tagebuch des Karl Außerhofer berichtet vom Kriegseinsatz im Gebirgskrieg des Ersten Weltkrieges im Pustertal sowie an der Südfront. Es zeigt die Eigen- sowie Feindwahrnehmung Außerhofers, gibt emotionale Einblicke in seinen Kriegsdienst und das Leben seiner Familie, die von Hoffnungen auf eine bessere Zukunft geprägt sind. Beschreibungen zu Landschaft, Wetter, Essen, Freizeit, zu Kleidung, Hygiene, Unterkunft, zu Krankheit, Tod und zur Religion runden den sehr persnlichen Bericht ab. Die Edition des Kriegstagebuches umfasst die buchstabengetreue Transkription des Originals, das sich in Privatbesitz befindet und in Kurrentschrift vorliegt, sowie eine erläuternde inhaltliche und sprachliche Erschließung des Textes.
Comparing economic development in a regional context both in the South of the United States and in the European Union today raises many fascinating questions. How much money in the form of tax credits and subsidies should communities and states invest to attract foreign investors in the U.S.? Should individual states and communities in the U.S. commit public funds in the form of tax money and tax credits etc. to bring foreign businesses to their shores? Is the argument of bringing "jobs" and more employment home the only argument that should count politically? Or might these generous subsidies doled out to foreign businesses from public funds deprive local populations from improving their infrastructure and public education? What if these foreign investors then locate to other shores if their investments are not profitable enough in the short run? Might foreign investors come to the American South because it has never been unionized like the rest of the country? Is the attraction of the non-union South then only a means to get away from the burdens of stricter worker protection and social programs at home in Germany or Austria or elsewhere?
Sprachpflege, Sprachnorm und Sprachpurismus... Begriffe wie diese verbinden wir unmittelbar mit dem Franzsischen, das von der Renaissance ausgehend in verschiedenen Etappen zunächst durch Sprachausbau, später durch die präskriptive Definition des bon usage zu einer homogenen und stabilen Nationalsprache gemacht wurde. Über die Jahrhunderte hinweg hat sich die Verteidigung der Sprache zu einer franzsischen Tradition entwickelt, die insbesondere heute über die Gemeinsprache hinaus auch auf die Fachsprachen Einfluss nimmt: Durch eine staatlich koordinierte Sprachpolitik sowie das Engagement zahlreicher privater Sprachpflegeorganisationen soll im Kampf gegen die von Sprachfreunden verlautbarte crise du français vor allem verhindert werden, dass unerwünschte Anglizismen über die Fachkommunikation Eingang ins Franzsische finden. Aufgrund der Relevanz dieses Themas für die Gegenwart analysiert das vorliegende Buch nun chronologisch vom Einsetzen erster sprachpflegerischer Bemühungen im 16. Jahrhundert bis hin zu den ministeriellen Terminologiekommissionen des 21. Jahrhunderts die wichtigsten Schlüsselmomente der Sprachpflege und Sprachnormierung in Frankreich am Beispiel der Fachsprachen.
Dernier volet de la trilogie culte de Francis J. Finn, Harry Dee plonge le lecteur dans le mystère et la résilience. Après le meurtre de son oncle, Harry Dee, jeune garçon fragile et somnambule, trouve refuge au collège St. Maure’s.
Im Digitalzeitalter haben die Produktion, Verbreitung und Speicherung von Daten gigantische Ausmaße angenommen. Pro Minute werden weltweit fast 140 Millionen E-Mails verschickt, 100 Stunden Videomaterial auf YouTube hochgeladen, 350.000 Tweets geschrieben, 970 neue Blogeinträge von Wordpress-Usern verffentlicht und 240.000 Fotos auf Facebook hochgeladen Tendenz steigend. Abgesehen von der expliziten Erstellung von Daten sind wir alle selbst als Mediennutzer und Konsumenten Datenquellen. Diese Daten sind bereits zu einem monetär relevanten, maßgeblichen Bestandteil gezielten Marketings geworden. Unter dem Schlagwort Open Data wird auch gegenüber dem Staat gefordert, ffentliche Verwaltungsdaten für alle verfügbar und nutzbar zu machen. Gleichzeitig bieten Enthüllungsplattformen à la WikiLeaks gerade geheimen und vertraulichen Daten eine breite Öffentlichkeit. Und auch immer mehr Unternehmen und politische Parteien wollen aus der Datenflut im Netz Profit schlagen. Mit statistisch-algorithmischen Methoden wird beim sogenannten data mining versucht, Wissenswertes aus dem Datenberg ans Licht zu befrdern. Digital Humanities verfolgen das Ziel, neue Fragestellungen und Erkenntnismodelle für die Geisteswissenschaften zu generieren.
Der gegenwärtigen Medienlandschaft wird häufig eine Tendenz zur Offenlegung und Offenheit zugeschrieben. Social Network Sites lassen die Grenzen zwischen Privatem und Öffentlichem verschwimmen, Plattformen wie WikiLeaks und OpenLeaks verffentlichen geheimes Material, über Filesharing-Netzwerke und open-content-Lizenzen werden vormals proprietäre Inhalte offen zugänglich gemacht. Verflochten sind diese Entwicklungen mit auf den ersten Blick gegenläufigen Tendenzen der Eingrenzung, der Kontrolle und der Schließung. Kommunikation im Internet bindet sich immer mehr an die Vermittlung einzelner privatwirtschaftlicher Akteure wie Google oder Facebook, online wie offline ermglichen neue Informations- und Kommunikationstechnologien immer umfassendere Formen der Überwachung, während die Weiterverwendung von Daten unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Die Beiträge des vorliegenden Bandes befassen sich mit unterschiedlichen Aspekten dieses komplexen Spannungsfeldes.
Europa wenn es nur will! Die Europäische Union, seit 2007 weitgehend deckungsgleich mit ganz Europa, kann zum Modell für eine neue Weltordnung werden: eine politische Ordnung jenseits der Nationalismen, gestützt auf die zentralen Werte der Demokratie. Europa kann zum Eintrittsbillet in eine Zukunft werden, die durch Frieden und Nachhaltigkeit bestimmt wird. Europa kann aber es muss nicht: zu sehr besitzen die Kräfte der alten Ordnung noch immer die Macht, diese reale Utopie von einem Europa als Vorboten von global governance zu verhindern. Acht Autoren aus der Wissenschaft und aus der Praxis untersuchen die Mglichkeiten und Grenzen einer neuen Gestaltung Europas und der Welt. Sie diskutieren das, was mglich, und das, was wünschenswert ist. Mit Beiträgen von Kurt Bayer, Herwig Büchele, Helmut Pech, Anton Pelinka, Josef Riegler, Heinrich Schneider, Dieter Senghaas und Wolfgang Wolte.
Une mystérieuse dame voilée surgit lors d’un baptême princier, implorant protection et silence. Qui est-elle vraiment ?
After the dissolution of the Austro-Hungarian Monarchy, Austria transformed itself from an empire to a small Central European country. Formerly an important player in international affairs, the new republic was quickly sidelined by the European concert of powers. The enormous losses of territory and population in Austria's post-Habsburg state of existence, however, did not result in a political, economic, cultural, and intellectual black hole. The essays in the twentieth anniversary volume of Contemporary Austrian Studies argue that the small Austrian nation found its place in the global arena of the twentieth century and made a mark both on Europe and the world. Be it Freudian psychoanalysis, the "fin-de-siècle" Vienna culture of modernism, Austro-Marxist thought, or the Austrian School of Economics, Austrian hinkers and ideas were still wielding a notable impact on the world. Alongside these cultural and intellectual dimensions, Vienna remained the Austrian capital and reasserted its strong position in Central European and international business and finance. Innovative Austrian companies are operating all over the globe. This volume also examines how the globalizing world of the twentieth century has impacted Austrian demography, society, and political life. Austria's place in the contemporary world is increasingly determined by the forces of the European integration process. European Union membership brings about convergence and a regional orientation with ramifications for Austria's global role. Austria emerges in the essays of this volume as a highly globalized country with an economy, society, and political culture deeply grounded in Europe. The globalization of Austria, it appears, turns out to be in many instances an "Europeanization."
The world today is far less a global village than a "global city", as global network of multidimensional urban spaces of congestion prominently forming - and also formed by - globalization. But the relevance of cities is nothing but new. They were essential for culture and civilization worldwide, they allowed a centralization of power and knowledge and they were crucial for the division of labor and for the organization of mass demand. Further, as places of intense and continuous interactions, cities are the locations par excellence for global history to take place. Thus, there is a need to study the history of cities in connection with the history of globalization from this perspective. This book is dedicated to contribute to the still underdeveloped but growing literature connecting the history of cities worldwide and their relation to global processes. The authors do so from various disciplinary backgrounds and by referring to different times and places. We visit ancient Alexandria, nineteenth century Zanzibar, and modern-day São Paolo, among others, and we view these cities not only in their globality, but also through their heritage, their economic relevance, their architecture, or financial flows connecting them. Further, the book also contains systematic considerations about "global city", especially the general role of cities in development, cities in global history teaching, and cities' relationships to global commodity chains.
Et si la littérature devenait un outil pour enseigner le courage ? Le courage dans l'enseignement du français langue étrangère explore cette piste en analysant des œuvres majeures de la France occupée, postcoloniale ou du Québec des années 90.
La frontière entre philosophie politique et théologie politique est-elle vraiment franchissable ? Ce recueil collectif interroge, à travers les thèses de Mark Lilla et Heinrich Meier, le retour du religieux dans la sphère politique.
Découvrez l’histoire climatique des vallées alpines de Mölltal et Rauris, des origines à nos jours, et interrogez-vous sur l’avenir de ces territoires face au réchauffement.