Mara Quinlan hat schon einmal ihre Hand auf eine Schusswunde gepresst. Aber noch nie auf die eines Fremden, mitten auf dem Highway, um zwei Uhr nachts. Der Fremde ist Kell Roarke, ein Nomade, der etwas für den Copperhead MC bei sich trägt etwas, für das drei andere Clubs tten würden. Er hätte die Nacht nicht überleben sollen. Sie auch nicht. Jetzt sitzen sie in einem Safehouse außerhalb von Tucson fest: ein einziges Wegwerfhandy, eine Wunde, die nicht aufhren will zu bluten, und die Männer, die auf sie geschossen haben, kennen Maras Subaru. Kell sagt, es dauert drei Tage. Es sind keine drei Tage. Es ist lange genug, um zu erfahren, woraus sein Schweigen gemacht ist. Lange genug, damit er begreift, dass eine Frau, die beruflich Menschen sterben sieht, nicht leicht zu erschrecken ist. Lange genug, damit beide aufhren, sich vorzumachen, dass alles vorbei ist, sobald das Paket abgeliefert ist.