Théodor Fontane
Théodor Fontane
Dans la chaleur torride d'un début d'été, la très belle Cécile, épouse d'un riche officier en retraite, rencontre l'ingénieur civil Gordon. C'est un coup de foudre. L'atmosphère dans les montagnes du Harz est idyllique mais l'issue tragique est inévitable. Rebelle à la misogynie qui habite les lettres française et allemande, Fontane fait de Cécile une victime de la société et des préjugés masculins. À l'arrière-plan du récit, mais pour mieux l'éclairer, Fontane nous livre un tableau politique, social et religieux d'une Allemagne bismarckienne encore dominée par une aristocratie qui répugne à abandonner ses privilèges.
td {border: 1px solid #cccccc;}br {mso-data-placement:same-cell;}Effi Briest gilt als Meisterwerk des deutschen literarischen Realismus. Die siebzehnjährige Effi wird mit dem doppelt so alten, karrierebewussten Baron Geert von Instetten verheiratet und zieht mit ihm in die abgelegene pommersche Kleinstadt Kessin, wo sie sich einsam und unterfordert fühlt. In dieser Isolation lässt sie sich auf eine kurze Affäre mit dem charmanten Major Crampas ein. Jahre später, die Ehe scheint längst zur bloßen Konvention erstarrt, entdeckt Instetten alte Liebesbriefe und fühlt sich trotz verstrichener Zeit gesellschaftlich zum Handeln gezwungen: Er fordert Crampas zum Duell und ttet ihn, verstßt Effi und trennt sie von der gemeinsamen Tochter. Mit feiner psychologischer Beobachtung und unaufgeregter, oft ironischer Erzählweise seziert Fontane die erdrückenden gesellschaftlichen Konventionen des preußischen Adels sowie die Zwänge, denen Frauen in Ehe und Gesellschaft unterworfen waren. Der Roman zählt heute zu den bedeutendsten deutschsprachigen Gesellschaftsromanen des 19. Jahrhunderts.
Theodor Fontanes Roman "Irrungen, Wirrungen" erzählt die Liebesgeschichte zwischen dem jungen preußischen Adligen Botho von Rienäcker und der einfachen Bügelfrau Lene Nimptsch im Berlin der Gründerzeit. Ihre Beziehung ist von aufrichtiger Zuneigung geprägt, doch beide wissen von Anfang an, dass sie angesichts der starren Standesgrenzen der wilhelminischen Gesellschaft keine gemeinsame Zukunft haben werden: Botho ist aus wirtschaftlichen Gründen zu einer standesgemäßen Vernunftehe mit seiner Cousine Käthe bestimmt, während Lene später den ehrlichen Handwerker Gideon heiratet. Fontane erzählt diese unaufgeregte, fast alltägliche Tragdie ohne große dramatische Zuspitzung, sondern mit leiser, präziser Beobachtungsgabe und milder Ironie, die gerade dadurch die erdrückende Macht gesellschaftlicher Konventionen umso eindringlicher spürbar macht. Der 1888 erschienene Roman gehrt zu den zentralen Werken des Berliner Gesellschaftsromans und thematisiert exemplarisch das im 19. Jahrhundert weitverbreitete Muster der Standesehe, bei der Liebe den konomischen und sozialen Zwängen der Klassengesellschaft geopfert wird.